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Quittenschnaps

Seit jeher gilt die Quitte als Symbol für Liebe, Glück, Fruchtbarkeit, Schönheit, und vieles mehr. Sie ist ein Kernobstgewächs innerhalb der Familie der Rosengewächse und schon seit sehr langer Zeit fester Bestandteil unserer Obstkultur.

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Hinweise auf die großen apfel- bzw. birnenähnlichen Früchte finden sich in der Region Kaukasus vor bereits über 4.000 Jahren. Seit etwa 1.110 wird die selbstfertile Pflanze in Mitteleuropa kultiviert. (Selbstfertil heißt, sie kann sich selbst befruchten und benötigt keine Partnerpflanze für die Ausbildung ihrer Früchte anders als zum Beispiel bei der Birne– allerdings, steigert Fremdbestäubung den Ernteertrag gewaltig). Die Quitten werden erst gegen Jahresende (Oktober/November) geerntet und gehören damit zu den letzten Früchten im Saisonkalender.

Erst nach vier bis acht Jahren nach ihrer Pflanzung tragen die Quitten ihre ersten Früchte die einen äußerst facettenreichen Duft aufweisen da sie etwa 80 verschiedene Duftstoffe beinhalten. Die in Mitteleuropa wachsenden Sorten sind aufgrund ihrer Gerbstoffe meist nicht für den Rohverzehr geeignet, sondern zur Veredelung von Schnäpsen gedacht. Die im Handel erhältlichen Quitten werden meist durch das sogenannte Aufpfropfen gezüchtet.

Die Verarbeitung ist nicht so ganz einfach. Schon der Zeitpunkt der Ernte ist entscheidend: am besten pflückt man die Quitten in der Phase, wenn sie ihre Farbe von Grün nach Gelb wechseln. Die Nachreife bringt nur ein unbefriedigendes Aromenerlebnis. Zu spät geerntete Quitten werden sehr schnell braun.

Bevor es losgeht muss der Flaum auf den Früchten sorgfältig entfernt werden, da hier die meisten Bitterstoffe enthalten sind. Erst dann kann die Quitte zerkleinert werden und – unter Zugabe von Hefe – mazeriert werden, bevor Sie nach mehreren Tagen destilliert und abgefüllt werden.

Aus Quitten können übrigens auch Marmelade, Kompost, Mus, Gelee uvm. gemacht werden

Der Name Marmelade stammt übrigens von der Quitte, vielmehr von ihrer portugiesischen Bezeichnung „marmelo“.

 
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