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Tobermory

Die Whisky’s der Tobermory Destillerie sind markant im Geschmack – malzige Süße paart sich mit leichtem Torfgeschmack. Geschmacklich ist Tobermory mehr den Highlands als den Inseln zu zuordnen.

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Tobermory liegt unweit des Hafens im gleichnamigen Fischerei- und Ferienort, der auch die Hauptstadt der Hebrideninsel Mull ist.

Die Geschichte der Tobermory Destillerie

Die Destillerie wurde 1798 von dem ortsansässigen Kaufmann John Sinclair gegründet und zählt zu den ältesten Whiskybrennereien Schottlands. Sinclair taufte sein neues Unternehmen auf den Namen Ledaig, was auf Gälisch "sicherer Hafen" bedeutet. Leider war Ledaig in den folgenden zwei Jahrhunderten alles andere als ein sicherer Hafen für Whiskyproduzenten, lag die Brennerei doch mehr als die Hälfte Ihrer Existenz still. 1837-1878 und erneut 1930-1972 blieb sie geschlossen, nachdem sie seit 1916 zur Distillers Company Ltd (DCL) gehörte. Sie diente als Kantine für Seeleute, zweitweise auch als Kraftwerk. 1972 lief die Produktion wieder an, aber die Eigentümergesellschaft, bestehend aus einem Liverpooler Transportunternehmer und dem spanischen Sherryhersteller Domecq, ging bereits nach drei Jahren pleite. 1979 erwarb Kirkleavington Property Company Ltd aus Yorkshire Tobermory. Aber auch ihr war kein Glück beschieden. Sie beging die Todsünde, das einzige Lagerhaus der Brennerei zu verkaufen. 1989 folgte die Schließung. Glücklicherweise sah man bei Burn Stewart Distillers ein Potenzial für die einzige lizenzierte Brennerei auf Mull und erwarb sie 1993 samt den reifenden Lagerbeständen.

 

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Komplexe Reifung
Tobermory und Ledaig Single Malt fließt in die Blends Scottish Leader und Black Bottle aus dem Hause Burn Stewart. Dort ist man bemüht, Image und Qualität des Tobermory zu verbessern und ihm Profil zu geben. Ein ehemaliger Maischeraum wurde 2007 zu einem kleinen Lager umgebaut, damit wenigstens ein Teil des Malts vor Ort reifen kann. Dieser Schritt folgt der Theorie, dass das Mikroklima starken Einfluss auf den reifenden Whisky hat. Ian Macmillan, Brennereimanager und Verschnittmeister bei Burn Stewart, glaubt fest daran.

Derzeit umfasst die Kernpalette einen 10- und einen 15-jährigen Tobermory Single Malt, einen 10-jährigen Ledaig, sowie über die Jahre eine beträchtliche Zahl limitierter Ledaig-Abfüllungen.

 
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